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03.02.2008 : TCM - Die Zukunft in der Diabetes Therapie
 
03.02.2008 : TCM Kräuter gegen Mundgeruch
 
03.02.2008 : TAO Kongress 2007
 
03.02.2008 : Chinesische Heilkräuter vebessern Krebstherapie
 
02.02.2008 : TCM-Kräuter hilfreicher als Medikamente bei Menstruations Schmerz ?
 
02.02.2008 : Chinesische Kräuter wirksam gegen Hepatitis ?
 
02.02.2008 : Semen Cuscutae bringt Benefit bei männlicher Sterilität
 
01.02.2008 : Rückblick auf die Chinareise 2007
 

TCM - Die Zukunft in der Diabetes Therapie

Review erschienen in: Journal of Ethnopharmacology       www.sciencedirect.com

Der rasche Anstieg der Zahl von Diabetes mellitus Fällen und die Tatsache, dass diese Stoffwechselerkrankung medikamentös nicht heilbar ist, führte zu einer Suche nach alternativen, vorwiegend pflanzlichen Behandlungsmethoden.
ERGEBNIS:
In chemischen und pharmakologischen Tests konnten 82 Kräuter, die in der TCM bekannt sind gefunden werden, die bioaktive Bestandteile mit Anti- Diabetes Wirkung aufweisen. Die TCM bietet somit ein interessantes Potential für die Zukunft zur Behandlung von Diabetes mellitus und den Folgeerkrankungen.


TCM Kräuter gegen Mundgeruch

Magnolienpastillen halten den Atem frisch
Erschienen in: Journal of Agricultural and Food Chemistry

Ein Extrakt aus der Rinde der Magnolia officinalis - Hou Po, reduziert die den üblen Geruch verursachenden Bakterien im Mundraum um 62 %. Als Zusatz zu Minzpastillen können sie die Mundhygiene verbessern, wenn Zähneputzen gerade nicht möglich ist.


TAO Kongress 2007

Kurze Schlagzeilen einer Auswahl von Vortägen:

Vorträge in Originalversion bestellbar als DVD unter
www.presento.at oder video@presento.at oder 0664-5125099

Ist Tinitus immer Jing Mangel ? - von Gertude Kubiena
Antwort: NEIN !
Es kann auch: Blut-Stase, Gallenlasen-Feuer, Schleim, Yin oder Qi Mangel sein.
Ein Beitrag -wie immer bei Prof. Kubiena- äußerst humorvoll, energiegeladen und vollgepackt mit  praktischen Tipps zur raschen Diagnosefindung und Therapie mit Akupunktur und Kräutern.

Irritable Bowl Syndrom & Colitis Ulcerosa - von Michael McIntyre
Dr. McIntyre bringt  uns  - in wunscherschön langsam und deutlich gesprochenem Englisch- die verschiedenen TCM-Syndrome dieser häufig in der Praxis anzutreffenden Erkrankungen sehr gut nahe und stellt bewährte Rezepturen vor und - was besonders wichtig ist - wie er diese Rezepturen in der Praxis an die individuellen Probleme der Patienten anpasst. Zusätzlich gibt es ein Fülle von humorvollen Erzählungen aus der langjährigen TCM- und Praxis Erfahrung von Dr. McIntyre.

Sexualität ohne Maske - Tanz der Energien - von Claudia Focks
Der Beitrag ist eine wahre Multi-Media-Show mit Fimlausschnitten, Musik und Buchbeiträgen zum spannenden Thema: Sexualität in der TCM. Wie sieht die TCM die Rolle der Frau-Yin und des Mannes-Yang,
wie kann man eine erfüllte Sexualität erlangen und die daraus gewonnenen Energien für die Gesunderhaltung nutzen.
Buchtipp zum Thema: Siehe unter Buchempfehlungen "Chinesische Liebesgeheimnisse"

Die wichtigsten Syndrome in der gynäkologischen Praxis - von Ansgar Römer
Dr. Ansgar Römer, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, spricht über die häufigsten TCM-Syndrom- Muster und deren Therapie mit Akupunktur und Kräutern, die wir bei Hyperemesis gravidarum, Gestose, Endometriose, Myome und Zyklusstörungen finden. Außerdem bringt er völlig neue Standpunkte zum Thema der "verbotenen Punkte" während der Schwangerschaft. 


Chinesische Heilkräuter vebessern Krebstherapie

Erschienen in: www.gesundheit.pro.de

Wenn Krenszellen nich mehr auf die Chemotherapie reagieren, hat das fatale folgen - der Tumor wächst weiter. Eine Forschergruppe am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat Moleküle aus chinesische Kräuter extrahiert - Flavonide aus Scutellaria baicalensis- mit deren Hilfe diese Chemoresistenz scheinbar überwunden werden kann.
Die Wirkmechanismen müssen nun genauer aufgeklärt werden um daraus verträgelich Medikamenten für den Einsatz in der Krebstherapie entwickeln zu können. Die deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 418.000,-€


TCM-Kräuter hilfreicher als Medikamente bei Menstruations Schmerz ?

Erschienen in : www.reuters.com

In dieser Studie werden 3500 Frauen aus verschiedenen Ländern die unter Menstruations Schmerzen leiden untersucht. Ca. 50 % aller Frauen im reprodutionsfähigem Alter leiden an Menstruationsschmerzen.
In den Kräuter-Rezpturen fanden folgende Kräuter Verwendung:
Dang Gui, Chuan Xiong, Chi Shao, Bai Shao, Yi Mu Cao, Xiang Fu und Rou Gui.
Verglichen wurde die Kräuter-Gruppe mit der Wirkung von NSAIDs, der Pille und mit Placebo.
ERGEBNIS:
53 % der Frauen in der Kräutergruppe hatten weniger Schermzen, hingegen waren es
26 % in den Vergleichgruppen.
Die Forscher berichteten, dass die Kräutertherapie nicht nur die Schmerzen bessern zu lindern vermochte, sondern die Verbesserung auch nach Ende der Therapie über 3 Moante anhielt. 


Chinesische Kräuter wirksam gegen Hepatitis ?

Erschienen in: PubMed - Medline, www.ncbi.nlm.gov

Im First Teaching Hospital, Beijing Medical University, Department of Infectious Disease 
wurden 43 Substanzen auf ihre mögliche Fähigkeit als Anti - Hepatitis B Virus Mittel eingesetzt werden zu können, unteruscht.
ERGEBNIS:
5 Substanzen zeigten ein vielversprechendes Potential als Anti- Hepatitis B Mittel,
darunter:
Radix Astragalus und Rhizoma Curculiginis


Semen Cuscutae bringt Benefit bei männlicher Sterilität

Erschienen in: PubMed - Medline, www.ncbi.nlm.nih.gov

Zweck dieser Studie war die Suche nach einer Möglichkeit die Beweglichkeit und Membranstabilität männlicher Spermien - speziell im Zusammenhang mit einer künstlichen Insemination - zu verbessern. Dazu wurden die Spermien für 30 min bei 37° C in verschiedene pflanzliche Lösungen eingebracht,           3 davon waren Dekokte aus Chinesischen Einzel-Kräutern.
ERGEBNIS:
Die Lösung aus einem Dekokt aus Semen Cuscutae brachte das beste Ergebnis, gefolgt von der Lösung aus Rhizoma Curculiginis. Man erhofft sich dadurch eine erhöhte Erfolgsrate bei der künstlichen Insemination.


Rückblick auf die Chinareise 2007

Rückblick auf die Chinareise 2007

zum 1. TCM Ausbildungslehrgang

1. Nanjing, eine lebendige und beeindruckende Stadt, eine Gruppe verwirrter Europäer mittendrin, gegenseitige Faszination, wir vom asiatischen Trubel und den Menschen, die Chinesen aber mindestens genauso von uns Langnasen.

2. Nach kompetent geführter Besichtigung wichtiger Kulturstätten endlich an der Universität und im Krankenhaus von Nan Jing, dem ersten Hauptziel unserer Reise, wo wir Dank der ausgezeichneten Organisation, den bemühten Ärzten und dem freundlichen Eingehen auf unsere Fragen viel über die chinesische Pharmakologie und Akupunk tur erfahrenkonnten.

3. Ein Wochenende in Shanghai – Erholen von den Studien und Eintauchen in eine pulsierende Weltvoller Sehens -würdigkeiten und Geschäften, Zeitzum Einkaufen, natürlich nur nach Feilschen und Debattieren, was das Shoppen noch spannen der und lustigermachte! Wer hat schon eine Jacke zuhause, die er sich stundenlang erkämpft hat!

4. In Bejing ruft uns wieder die Pflicht, also rein in die Ambulanzen und in die diversen Stationen des berühmten Krankenhauses, ein Erlebnis für sich und unbedingt sehenswert! Wir kämpfen tapfer mit unserem Englisch gegen das Englisch der Chinesen und werden zum Ausklang nach einer Woche braven Arbeitens mit der Stadt Bejing im Olympiafieber, mit der beeindruckenden und schweißtreibenden Großen Mauer und den berühmten Ming Gräbern belohnt. Die Reise über begleitet hat uns Dr. Hong Shang, durch derenvor-Ort-Vermittlungen Schwierigkeiten erst gar nicht entstanden sind und die gemeinsam mit den unglaublich netten, humor vollen und offenen Kollegen maß geblich daran beteiligt war, dass diese Studienreise für mich einunvergessliches Erlebnis wurde!

Dr. Barbara Frühwirth